Kosten

Verhaltenstherapie I Paartherapie I Psychologische Beratung

KOSTEN

Private Krankenversicherung und Beihilfestellen

Private Krankenversicherungen und auch die Beihilfe übernehmen in der Regel die Kosten für eine Psychotherapie.

Bitte erkundigen Sie sich vor Beginn der Therapie ob und in welchem Umfang Leistungen für eine Verhaltenstherapie durch eine Psychologische Psychotherapeutin übernommen werden. Lassen Sie sich die nötigen Formulare für die Beantragung der Psychotherapie zuschicken.

Das Honorar richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP, Ziffer 870) mit 100,55 Euro pro Therapiestunde (50 Minuten). Sie erhalten wie gewohnt eine Rechnung, die Ihnen später von der Versicherung erstattet wird.

 

Selbstzahler

Paartherapie und Beratungsangebote werden nicht von den Kassen übernommen. Die Kosten für diese Leistungen liegen in der Regel bei € 153,00 € pro Sitzung.

Sie können natürlich auch die Therapie selbst bezahlen. Hier gilt ebenso die Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP, Ziffer 870) mit 100,55 Euro pro Therapiestunde (50 Minuten).

Therapiekosten, die von den Kassen nicht übernommen werden, gelten steuerlich als „außergewöhnliche Belastungen“, die, sofern sie einen bestimmten Betrag überschreiten, in der Regel von der Steuer nach § 33 EStG absetzbar sind.

Vorteile für Selbstzahler:

  • Kurzfristige Terminvergabe
  • Es entsteht keine Pause, in der der Therapieantrag von der Kasse geprüft werden muss.
  • Kein Eintrag bei den Krankenkassen über die Diagnose einer psychischen Störung in deren Krankenakten. Dies kann unter bestimmten Umständen sinnvoll sein (z.B. bevorstehende Verbeamtung, geplanter Wechsel in die private Krankenkasse, Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung etc.).
  • Die Anzahl der Sitzungen ist unabhängig von der Bewilligung Ihrer Krankenkasse bestimmbar.

 

Gesetzliche Versicherung

Für eine Privatpraxis besteht keine generelle Abrechnungsgenehmigung mit den Gesetzlichen Krankenversicherungen.

Die Zahl der Psychotherapeuten mit Kassenzulassung ist in Deutschland viel zu gering. Man stößt fast immer auf viel zu lange Wartelisten. Es gibt für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen jedoch eine Möglichkeit die freien Psychotherapieplätze in Privatpraxen zu nutzen.

Grundsätzlich steht die Krankenkasse in der Versorgungspflicht gegenüber ihren Versicherten. Ist die Krankenkasse jedoch nicht in der Lage rechtzeitig für eine notwendige Behandlung ihrer Versicherten zu sorgen und sind dem Versicherten für eine selbst beschaffte Leistung Kosten entstanden, muss die Kasse die Ausgaben nach § 13 Absatz 3 SGB V erstatten.

Um sicher zu gehen, dass die Kasse die Kosten für die psychotherapeutische Behandlung in einer Privatpraxis erstattet, stellt man vorab bei seiner Krankenkasse einen Antrag.

Eine hilfreiche Zusammenstellung des genauen Vorgehens bietet der Ratgeber der Bundespsychotherapeutenkammer als pdf-Datei zum Download.

Kassenzugelassene Therapeuten finden Sie in der Psychotherapeutensuche der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin.